50plus-aktuell

Aktuelle Informationen für die Generation 50+

Gerade im Winter schnellen die Unfallzahlen in die Höhe. Skifahren, Rodel­partien und Spaziergänge auf eisglatten Wegen enden schnell mit einem Knochenbruch. Operation und Gips lassen den Bruch zwar verheilen, doch durch wochenlanges Ruhigstel­len verkümmern die Muskeln, und die Heilung dauert lange. Das muss nicht sein.

Frühe Hilfe: Auch mit Banda­ge, Gipsschiene oder Gipsver­band können Patienten schon mit dem Training beginnen. Eine frühzeitige Physiothera­pie hilft, Schwellungen zu redu­zieren sowie die Beweglichkeit und Belastungsfähigkeit schnel­ler zu verbessern. Eine frühe Therapie ist auch bei Be­gleitverletzungen an Bändern, Muskeln und Sehnen möglich. Gezielte Übungen: Der Ope­rateur entscheidet, wann das Programm beginnen darf. Meist kann der Patient schon drei Tage nach der Operation starten und legt die Gipsschiene für die Be­handlungen ab. Zu Beginn erfol­gen leichte Übungen und Lymphdrainagen, die Druck­schäden durch den Verband reduzieren oder die Durchblutung anregen. Ist beispielsweise das Handgelenk betroffen, fördert Krankengymnastik mit Streck-und Spreizübungen die Beweg­lichkeit. Nach einigen Wochen kommen kompliziertere Übun­gen wie etwa Greifen und Dre­hen hinzu und Alltagsbewegun­gen wie z.B. das Kämmen der Haare werden trainiert.

Mit einfachen Hausmit­teln auf Kräuterbasis kommen Sie gesund durch die kalte Jahreszeit.
Melisse: Besonders die Klostermelisse ist reich an ätherischen Ölen. Sie hilft bei Wetterfühligkeit und Verdauungsbeschwer­den. Äußerlich aufge­tragen löst sie Verspan­nungen.

Salbei: Bekämpft eine Erkältung schon im An­fangsstadium. Salbei lin­dert Halsentzündungen, killt Bakterien und desin­fiziert die Schleimhäute. Als Tee zum Trinken oder zum Gurgeln geeignet.
Fenchel: Lindert den Hustenreiz, löst den Schleim und schmeckt als Fenchelhonig in Tee oder Milch richtig lecker. Re­zept: 10g Fenchel zersto­ßen in 100 g Honig rühren, nach 10 Tagen abseihen.
Johanniskraut: Inhalts­stoffe wie Hypericin akti­vieren das Glückshormon Dopamin und schalten den Winterblues aus (Tee und Kapseln in Apotheken).

Alle Jahre wieder das gleiche Leid: Drau­ßen ist es trüb, nass und kalt-und drin­nen schieben wir den Win­terblues. Eine aktuelle Stu­die hat ergeben: Jeder dritte Deutsche würde es am liebs­ten wie Igel, Bär und Mur­meltier tun und von Novem­ber bis April durchschlafen. Eine Million plagen sich gar  mit einer „saisonal abhängigen Depression" (SAD). Hauptursache für den Winterblues ist der Lichtmangel in unseren Breitengraden. Bei Dunkelheit sinkt die Produktion der Botenstoffe Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Vor allem der erste fehlt als Stimmungsaufheller.

Doch Serotonin kann man nicht einfach essen, es muss vom Körper hergestellt werden. Und diese Produktion wird zum Glück durch Sport deutlich gesteigert. Der Trick: Körperliche Aktivität erhöht die Verfügbarkeit der Aminosäure Tryptophan. Aus der wird dann im Gehirn Serotonin.Regelmäßiges Training hebt daher den Spiegel.

Wem es jetzt draußen zu kalt ist, der kann auch im benach­barten Fitness-Studio gegen den Frust trainieren.

Optimierte Ernährung: Vollkornpro­dukte und Kartoffeln sind reich an Vitamin B1 und da­mit gut gegen Konzentrati­onsschwäche sowie Reizbar­keit. Sie schieben auch die Serotonin-Produktion an -ohne (wie etwa Schokolade) Hüftgold zu bilden. In Nüs­sen, Milch und Bananen ist der Serotonin-Vorläufer Tryptophan enthalten. Vollkorn fördert die Serotonin-Produktion, Gemüse verbes­sert die Laune.

Künstliche Sonne: Außer­dem schüttet die Zirbeldrü­se im Gehirn bei Dunkelheit das Schlafhormon Melatonin aus. Seit vielen Jahren haben sich da­her stationäre Lichtduschen als Standard-Therapie zur Behandlung der Winterde­pression bewährt. Mit der Leuchtkraft von 10000 Lux wird über das Auge die Bil­dung des müde machenden Botenstoffs gehemmt. 10 Minuten mit der Speziallampe reichen.

Reiz-Behandlung: Ein kalter Kneipp-Guss am Mor­gen stoppt Tagesmüdigkeit schnell. Mit einem Schlauch zunächst die Körperrück­seite, dann die Vorderseite abbrausen. Dazu bei den Fü­ßen beginnen und langsam nach oben wandern.

Ab wann muss ich zum Arzt?

Bei dauerhafter Müdigkeit, Antriebsarmut oder Schwer­fälligkeit sollten Sie zum Arzt. Weitere Warnhinweise können Depressionen oder Bluthoch­druck sein. Ihr Hausarzt wird Sie in aller Regel in ein Schlaf­labor überweisen. Dort werden die verschiedenen Körperfunktio­nen wie Hirnströme, Atmung und Muskelspannung gemes­sen. Seit Kurzem können die Aufzeichnungen auch per mo­bilem Schlaflabor zu Hause ge­macht werden.

  – Reichlich Eiweiß und Ballaststoffe füllen den Magen!

 

Für einen Verzicht auf Fleisch und Wurst sprechen neben ethischen Aspekten gesundheit­liche Erwägungen. So haben Vegetarier im Durchschnitt seltener Übergewicht, da mit pflanzlichen Lebensmitteln weniger Kalorien aufgenommen werden. Außerdem weisen sie meist einen niedrigeren Blutdruck und gesün­dere Blutfettwerte auf.Die Möglichkeiten der vegetarischen Küche sind unendlich: Die Rezepte sind nicht nur ge­sund, sondern außerdem sehr lecker und ma­chen richtig lange satt. Dafür sorgen Lebens­mittel, die den Blutzuckerspiegel niedrig halten oder dem Magen ein gewisses Füllegefühl ge­ben, ohne unnötige Kalorien zu liefern. Welche Lebensmittel das sind, zeigte eine Stu­die der Universität Sydney. Die besten Ergeb­nisse erzielten hier Kartoffeln, weit vor Vollkorn­nudeln oder Reis. Kein anderes Lebensmittel erzielte einen besseren Wert. Besonders ef­fektiv sättigen die Knollen, wenn man sie nach dem Kochen erkalten lässt, denn dabei ent­steht die sogenannte resistente Stärke. Diese kann vom Körper nur schwer gespalten werden, folglich gelangen die Moleküle nur sehr langsam ins Blut. Es wird weniger Insulin aus­geschüttet und Heißhunger bleibt aus. Den gleichen Effekt wie Kartoffeln haben Hafer­flocken. Diese halten außerdem nicht nur den Blutzuckerspiegel stabil, sie haben noch einen anderen Vorteil: Ihre hochwertigen Eiweiße und die große Anzahl an Ballaststoffen sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Gerade am Nachmittag kann eine Portion eine ideale Zwischenmahlzeit sein. Laut der Studie liegen Orangen und Äpfel in ih­rem Sättigungsindex in etwa gleich. Der Grund: die Früchte enthalten jede Menge Pektin. Pek­tin ist ein spezieller Ballaststoff, der den Blut­zucker stabil halten kann. Daneben liefern die Früchte natürlich auch viele wichtige Vitamine.

Die Makuladegeneration ist weltweit eine der häufigsten Ursachen einer schweren Einschränkung des Sehvermögens. Diese Erkrankung betrifft eine dicht mit Sehzellen besetzte Region im hinteren Bereich des Auges, die Makula. Sie kommt bei vielen älteren Menschen vor und ist Teil des natürlichen Alterungsprozesses des Körpers. Die altersbedingte Makuladegeneration führt allmählich zum Verlust der Sehschärfe.

Ungefähr 450000 Deutsche sind von der feuchten AMD betroffen, bei der unter der Netzhaut krankhafte Blutgefäße wachsen. Unbehandelt verschlechtert dies die Sehfähigkeit immer weiter, da Sehzellen zugrunde gehen. Doch rechtzeitige Behandlung kann dies aufhalten. Seit einiger Zeit behandelt man die altersbedingte Makula-Degeneration
(AMD) mit Spritzen ins Auge. Eine Studie bestätigte nun ihren Erfolg.

Der Wirkstoff Ranibizumab verhindert, dass die Blutgefäße wuchern. US-Mediziner untersuchten jetzt über 100000 Patienten. Ohne Spritzen erblindeten innerhalb von zwei Jahren 16 Prozent. Mit monatlichem Piks waren es nur 4,5 Prozent.
Aber auch gesunde Ernährung vermindert das Risiko einer Erkrankung.
Verzehren Sie Lebensmittel, die reich an Antioxidantien sind – Wissenschaftler empfehlen eine
ausgewogene Ernährung, die reich ist an Blattgemüse, Früchten und anderem Gemüse. Dies ist möglicherweise der wichtigste Faktor, um die Gesundheit Ihrer Netzhaut zu erhalten.