50plus-aktuell

Aktuelle Informationen für die Generation 50+

Finanzen selbst verwalten – das ist auch im Alter möglich

Reisen, Essen gehen und das Leben genießen – nach jahrzehntelanger Arbeit freut sich jeder auf die Rente und die damit verbundenen Annehmlichkeiten. Natürlich ist es wichtig, so aktiv wie möglich zu bleiben und weiterhin die Verantwortung für die eigenen Finanzen zu tragen. Doch es ist nicht immer leicht, einen guten Überblick über alle Einnahmen und Ausgaben zu behalten. Vor allem Rentner haben oftmals Schwierigkeiten, sich mit moderner Technik anzufreunden und Bankgeschäfte übers Internet zu erledigen. Wenn Sie Ihre Finanzen auch im Alter ohne fremde Hilfe verwalten möchten, kann eine entsprechende Software für den ein oder anderen eine echte Hilfestellung sein. 

 

Finanzverwaltung leicht gemacht

Durch eine Finanzsoftware haben Sie die Möglichkeit, all Ihre Konten mit nur wenigen Klicks zu verwalten. Sie werden erkennen, welche monatlichen Einnahmen und Ausgaben Sie haben und wie Sie Ihre Ersparnisse maximieren können. Abgesehen davon gibt es z.B. auch spezielle PC-Programme, die Ihnen bei der Steuererklärung helfen. Eine solche Software "verrät" viele Steuerkniffe und -tricks für jede Steuersituation. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass Sie mithilfe der Software viele hundert Euro im Jahr sparen werden. Abgesehen davon brauchen Sie keine Angst vor Fehlern zu haben. Da Ihre Angaben sofort auf Korrektheit überprüft werden, sind Sie immer auf der sicheren Seite und können Ihre Steuererklärung ruhigen Gewissens abgeben. Auch Experten-Tipps zu Themen wie Schenkungssteuer, Erbschaftssteuer und Krankheitskosten werden Ihnen bei einer solchen Software geboten. Es ist gut zu wissen, dass hilfreiches Fachwissen nur wenige Klicks entfernt ist und Sie jederzeit darauf zurückgreifen können. 
Einen Steuerberater zu ersetzen kann jedoch auch das beste Programm nicht leisten. Die Frage ob man sich die Kosten für einen Steuerberater spart und womöglich weniger Geld von der Steuererklärung zurückbekommt, kann also unter Umständen ein sehr schmaler Grad sein. Aber auch eine Kombination aus beidem ist durchaus denkbar. Wer dem Steuerberater gut vorbereitete Unterlagen überlässt, erspart diesem viel Arbeitszeit und vermeidet somit unnötige Mehrkosten.

Senior und Computer

 

Keine Angst vor dem Medium PC

Viele Senioren haben Hemmungen davor, sich mit PC-Programmen auseinander zu setzen. Kein Wunder, immerhin sind viele Programme kompliziert aufgebaut und sogar für junge Menschen nur schwer verständlich. Jedoch haben auch Softwarehersteller mittlerweile erkannt, wie wichtig Benutzerfreundlichkeit ist. Oft werden Video-Einführungen und ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen angeboten, die den Benutzer sachte bei der Hand nehmen und ihm in ausführlichen Tutorials die Bedienung des Programmes nahebringen. So sollte es auch weniger erfahrenen Anwendern gelingen, jederzeit einen guten Überblick über die eignen Finanzen zu behalten. Es ist ein tolles Gefühl, die eigenen Finanzen auch im Alter mühelos verwalten zu können. Diese Unabhängigkeit sollte man sich nicht nehmen lassen.

Webtipps

Wer sich über über explizit für Rentner zugeschnittene Finanzprogramme informieren möchte, findet hier unter dem Stichwort „Rentner“ weitere Informationen.

Bild: © creestock.com

Mit Physiotherapie heilen Brüche schneller

Gerade im Winter schnellen die Unfallzahlen in die Höhe. Skifahren, Rodel­partien und Spaziergänge auf eisglatten Wegen enden schnell mit einem Knochenbruch. Operation und Gips lassen den Bruch zwar verheilen, doch durch wochenlanges Ruhigstel­len verkümmern die Muskeln, und die Heilung dauert lange. Das muss nicht sein.

Frühe Hilfe: Auch mit Banda­ge, Gipsschiene oder Gipsver­band können Patienten schon mit dem Training beginnen. Eine frühzeitige Physiothera­pie hilft, Schwellungen zu redu­zieren sowie die Beweglichkeit und Belastungsfähigkeit schnel­ler zu verbessern. Eine frühe Therapie ist auch bei Be­gleitverletzungen an Bändern, Muskeln und Sehnen möglich. Gezielte Übungen: Der Ope­rateur entscheidet, wann das Programm beginnen darf. Meist kann der Patient schon drei Tage nach der Operation starten und legt die Gipsschiene für die Be­handlungen ab. Zu Beginn erfol­gen leichte Übungen und Lymphdrainagen, die Druck­schäden durch den Verband reduzieren oder die Durchblutung anregen. Ist beispielsweise das Handgelenk betroffen, fördert Krankengymnastik mit Streck-und Spreizübungen die Beweg­lichkeit. Nach einigen Wochen kommen kompliziertere Übun­gen wie etwa Greifen und Dre­hen hinzu und Alltagsbewegun­gen wie z.B. das Kämmen der Haare werden trainiert.

Fit durch den Winter- setzen Sie auf Kräuterkraft

Mit einfachen Hausmit­teln auf Kräuterbasis kommen Sie gesund durch die kalte Jahreszeit.
Melisse: Besonders die Klostermelisse ist reich an ätherischen Ölen. Sie hilft bei Wetterfühligkeit und Verdauungsbeschwer­den. Äußerlich aufge­tragen löst sie Verspan­nungen.

Salbei: Bekämpft eine Erkältung schon im An­fangsstadium. Salbei lin­dert Halsentzündungen, killt Bakterien und desin­fiziert die Schleimhäute. Als Tee zum Trinken oder zum Gurgeln geeignet.
Fenchel: Lindert den Hustenreiz, löst den Schleim und schmeckt als Fenchelhonig in Tee oder Milch richtig lecker. Re­zept: 10g Fenchel zersto­ßen in 100 g Honig rühren, nach 10 Tagen abseihen.
Johanniskraut: Inhalts­stoffe wie Hypericin akti­vieren das Glückshormon Dopamin und schalten den Winterblues aus (Tee und Kapseln in Apotheken).

Kampf dem Winterblues

Alle Jahre wieder das gleiche Leid: Drau­ßen ist es trüb, nass und kalt-und drin­nen schieben wir den Win­terblues. Eine aktuelle Stu­die hat ergeben: Jeder dritte Deutsche würde es am liebs­ten wie Igel, Bär und Mur­meltier tun und von Novem­ber bis April durchschlafen. Eine Million plagen sich gar  mit einer „saisonal abhängigen Depression" (SAD). Hauptursache für den Winterblues ist der Lichtmangel in unseren Breitengraden. Bei Dunkelheit sinkt die Produktion der Botenstoffe Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Vor allem der erste fehlt als Stimmungsaufheller.

Doch Serotonin kann man nicht einfach essen, es muss vom Körper hergestellt werden. Und diese Produktion wird zum Glück durch Sport deutlich gesteigert. Der Trick: Körperliche Aktivität erhöht die Verfügbarkeit der Aminosäure Tryptophan. Aus der wird dann im Gehirn Serotonin.Regelmäßiges Training hebt daher den Spiegel.

Wem es jetzt draußen zu kalt ist, der kann auch im benach­barten Fitness-Studio gegen den Frust trainieren.

Optimierte Ernährung: Vollkornpro­dukte und Kartoffeln sind reich an Vitamin B1 und da­mit gut gegen Konzentrati­onsschwäche sowie Reizbar­keit. Sie schieben auch die Serotonin-Produktion an -ohne (wie etwa Schokolade) Hüftgold zu bilden. In Nüs­sen, Milch und Bananen ist der Serotonin-Vorläufer Tryptophan enthalten. Vollkorn fördert die Serotonin-Produktion, Gemüse verbes­sert die Laune.

Künstliche Sonne: Außer­dem schüttet die Zirbeldrü­se im Gehirn bei Dunkelheit das Schlafhormon Melatonin aus. Seit vielen Jahren haben sich da­her stationäre Lichtduschen als Standard-Therapie zur Behandlung der Winterde­pression bewährt. Mit der Leuchtkraft von 10000 Lux wird über das Auge die Bil­dung des müde machenden Botenstoffs gehemmt. 10 Minuten mit der Speziallampe reichen.

Reiz-Behandlung: Ein kalter Kneipp-Guss am Mor­gen stoppt Tagesmüdigkeit schnell. Mit einem Schlauch zunächst die Körperrück­seite, dann die Vorderseite abbrausen. Dazu bei den Fü­ßen beginnen und langsam nach oben wandern.

Ab wann muss ich zum Arzt?

Bei dauerhafter Müdigkeit, Antriebsarmut oder Schwer­fälligkeit sollten Sie zum Arzt. Weitere Warnhinweise können Depressionen oder Bluthoch­druck sein. Ihr Hausarzt wird Sie in aller Regel in ein Schlaf­labor überweisen. Dort werden die verschiedenen Körperfunktio­nen wie Hirnströme, Atmung und Muskelspannung gemes­sen. Seit Kurzem können die Aufzeichnungen auch per mo­bilem Schlaflabor zu Hause ge­macht werden.

Vegetarische Sattmacherküche

  – Reichlich Eiweiß und Ballaststoffe füllen den Magen!

 

Für einen Verzicht auf Fleisch und Wurst sprechen neben ethischen Aspekten gesundheit­liche Erwägungen. So haben Vegetarier im Durchschnitt seltener Übergewicht, da mit pflanzlichen Lebensmitteln weniger Kalorien aufgenommen werden. Außerdem weisen sie meist einen niedrigeren Blutdruck und gesün­dere Blutfettwerte auf.Die Möglichkeiten der vegetarischen Küche sind unendlich: Die Rezepte sind nicht nur ge­sund, sondern außerdem sehr lecker und ma­chen richtig lange satt. Dafür sorgen Lebens­mittel, die den Blutzuckerspiegel niedrig halten oder dem Magen ein gewisses Füllegefühl ge­ben, ohne unnötige Kalorien zu liefern. Welche Lebensmittel das sind, zeigte eine Stu­die der Universität Sydney. Die besten Ergeb­nisse erzielten hier Kartoffeln, weit vor Vollkorn­nudeln oder Reis. Kein anderes Lebensmittel erzielte einen besseren Wert. Besonders ef­fektiv sättigen die Knollen, wenn man sie nach dem Kochen erkalten lässt, denn dabei ent­steht die sogenannte resistente Stärke. Diese kann vom Körper nur schwer gespalten werden, folglich gelangen die Moleküle nur sehr langsam ins Blut. Es wird weniger Insulin aus­geschüttet und Heißhunger bleibt aus. Den gleichen Effekt wie Kartoffeln haben Hafer­flocken. Diese halten außerdem nicht nur den Blutzuckerspiegel stabil, sie haben noch einen anderen Vorteil: Ihre hochwertigen Eiweiße und die große Anzahl an Ballaststoffen sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Gerade am Nachmittag kann eine Portion eine ideale Zwischenmahlzeit sein. Laut der Studie liegen Orangen und Äpfel in ih­rem Sättigungsindex in etwa gleich. Der Grund: die Früchte enthalten jede Menge Pektin. Pek­tin ist ein spezieller Ballaststoff, der den Blut­zucker stabil halten kann. Daneben liefern die Früchte natürlich auch viele wichtige Vitamine.

50plus-aktuell läuft unter Wordpress
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates