50plus-aktuell

Aktuelle Informationen für die Generation 50+

Archiv: Januar 2011

Mundgeruch

Wann haben Sie eigentlich das letzte Mal einen Mitmenschen auf seinen Mundgeruch aufmerksam gemacht? Vor einigen Tagen, einigen Wochen oder Monaten? Jeder kennt in seinem Umfeld Personen, die beim sprechen oder atmen unangenehme Gerüche verströmen. Laut neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen leiden etwa 80% aller Erwachsenen unter Mundgeruch, 25% sogar dauerhaft! Häufigste Ursache für Mundgeruch sind bestimmte Bakterien im Mund- und Rachenraum. Diese sitzen in Hohlräume und Nischen zwischen den eigenen Zähnen oder auch künstlichem Zahnersatz. Aus diesem Grund steigt auch mit zunehmendem Alter das Risiko, unter Mundgeruch zu leiden. Die normale Zahnbürste erreicht diese Stellen nicht mehr, es kommt auf Dauer zu immer stärkeren Entzündungen und auch Zahnfleischbluten. Effektive Hilfsmittel zur besseren Reinigung dieser Stellen sind Mundduschen, aber auch spezielle Zahnseide oder kleine Zahnzwischenraumbürsten sind recht nützlich. In vielen Fällen hilft die Berücksichtigung dieser einfachen Maßnahmen, den Mundgeruch zu beseitigen. Die oft verwendeten Mundwasser hingegen helfen selten dauerhaft, da sie nur ein kurzfristiges Frischegefühl verschaffen und die eigentlichen Ursachen nicht bekämpfen.

Bringen die empfohlenen Maßnahmen keine Besserung, sollte medizinische Unterstützung durch Spezialisten in Anspruch genommen werden. Betroffene -so sie über ihr Problem von guten Freunden informiert wurden- haben häufig eine lange Odyssee hinter sich. Spezialisten zur Bekämpfung von Halitosis (medizinischer Fachausdruck für Mundgeruch) sind in Deutschland noch rar. Sinnvoll erscheint eine Recherche im Internet mit den Suchbegriffen „Halitosis“ und „Halimeter“. Dieses Halimeter, ein spezielles Messgerät zur Diagnostik des Mundgeruch, erlaubt die exakte Eingrenzung der Quellen des Mundgeruch und ist damit ein wichtiger Baustein für eine qualifizierte Behandlung.

Weitere Infos zum Thema Mundgeruch finden Sie unter http://www.halitosis-therapie.de .

Nagelpilz ade!

Daran erkennt man einen Pilz

Der Nagel wächst weiter normal (1 Millimeter im Monat), wird aber gleichzeitig etwas dicker und schimmert gelblich-bräunlich.

Die Verfärbung beginnt meist am vorderen Nagelrand, seltener fängt sie am Nagelwall an.

So wird man den Pilz wieder los

Ist der Nagel vom vorderen Rand her befallen, muss man ihn so kurz wie möglich schneiden, um infiziertes Material zu entfernen.

So kommt der Pilz nicht wieder

Füße täglich gründlich waschen, sehr gut abtrocknen, dann mit normaler Körperlotion pflegen.

Täglich frische Socken aus Wolle oder Baumwolle tragen.

Atmungsaktive Schuhe, z. B. aus Leder oder speziellen Kunstfasern wie Goretex, bevorzugen. Im Sommer viel barfuß laufen.

Schuhe nach dem Tragen lange lüften, mindestens 24 Stunden.

Schuhe nicht mit anderen teilen!

In Umkleiden, Saunen, Hotelzimmern usw. Badeschuhe tragen.

Dann speziellen Nagellack auftragen, etwa Ciclopoli 8% Nagellack; Ciclopirox Winthrop Nagellack oder Nagel Batrafen Start Set Lösung,
alle um 20 Euro (Apotheke).

Geht die Infektion vom Nagelwall aus oder ist bereits der gesamte Nagel befallen, muss man die infizierte Nageloberfläche mit einer Feile so weit wie möglich abfeilen, bevor man den Spezial-Lack aufträgt. Vorsicht: Nicht das Nagelbett verletzen, sonst können Pilzsporen ins Blut gelangen und gefährliche Infektionen auslösen!

Metallfeilen danach mit Desinfektionsmittel oder 70-prozentigem Alkohol (Apotheke) desinfizieren. Sandblattfeilen wegwerfen. Hände gründlich waschen, bevor man andere Stellen am Körper berührt.

Geduld haben, Behandlung kann sich über Monate hinziehen.

Ist mehr als ein Nagel befallen oder wächst neuer Nagel pilzbefallen nach, muss man zum Arzt. Er verschreibt spezielle Tabletten, die den Pilz von innen bekämpfen.

50plus-aktuell läuft unter Wordpress abc
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates