Einen prima Service bietet die Wochenzeitung "Die Zeit" auf Ihrer Homepage. Dort wird detailliert über die Vorlieben älterer Menschen beim Verreisen berichtet. Neben den Bereichen Betreuung, Auswahl des Reiseziels und Barrierefreiheit, wird auch der Punkt "Reisevorbereitungen" erwänt. Überaus lesenwert ….
Der diesjährige Carl Bertelsmann Preis geht an Finnland. Ausgezeichnet wird das Reformprogramm "Älter werdende Arbeitnehmer", dass von der Regierung gemeinsam mit Partnern aus Sozialpartnern, Verbänden und Vertretern der Wissenschaft erarbeitet wurde und dafür sorgt, dass VertreterInnen der Altersgruppe der 55- bis 64-jährigen wieder in Lohn und Brot gebracht werden.
n-tv berichtet ferner über ähnliche Konzepte in den Niederlanden, Großbritannien und Australien.
In Finnland wurde die Arbeitslosenquote in der betreffenden Altersgruppe von mehr als 20 Prozent Mitte der neunziger Jahre auf 7,3 Prozent im Jahr 2004 reduziert. Die Erwerbsquote der 55- bis 64-jährigen liegt heute zehn Prozent über dem europäischen Durchschnitt.
In Deutschland hingegen stieg die Arbeitslosenquote im selben Zeitraum von 11,7 Prozent (1995) auf 12,7 Prozent (2005). Laut der Studie "Standortcheck Deutschland" sind in keiner anderen
führenden Industrienation so viele über 50-Jährige arbeitslos wie in
Deutschland.
Es kann also nur noch aufwärts gehen …
Seit Jahren geistert die Mär der teuren SeniorInnen durch die Gesundheitsdebatte. Dabei ist mittlerweile klar, dass das Alter genau genommen nur einen denkbar geringen Einfluss hat. Im Focus wird detailliert auf diese, nennen wir es ruhig "strategische Lüge" eingegangen:
Zahlreiche Gesundheitsökonomen haben mittlerweile errechnet, dass vor allem die letzten Monate im Leben teuer sind – egal, wie alt der Patient ist. Nicht das Älterwerden kostet, sondern das Sterben. „Die von vielen Beobachtern befürchtete Ausgabenexplosion im Gesundheitswesen auf Grund der zunehmenden Lebenserwartung wird nicht eintreten“, meint beispielsweise Stefan Felder, Gesundheitsökonom an der Universität Magdeburg.
Sollte sich diese Einschätzung allgemein durchsetzen, so würde sicher auch die breite Front des Widerstands gegen notwendige Einsparungen im Gesundheitssystem früher oder später bröckeln.
Die Fakten sind bereits seit Jahren bekannt. Im Jahr 2020 werden 24 Millionen Menschen in Deutschland älter als 50 Jahre sein. Somit wächst hier die bald grösste und zudem solventeste Zielgruppe heran.
Diese Phänomen haben nun auch die BAnken und Versicherungen entdeckt und versuchen dem Trend Rechnung zu tragen.
Durch ein zwangsläufig zurückgehendes Neukundengeschäft wird sich der Wettbewerb stark auf die Bestandskunden konzentrieren. Kundenbindung gewinnt so für das Kundenmanagement von Finanzdienstleistern eine immer größere Bedeutung. so schreibt das Manager Magazin.
Weitere Erkenntnisse aus der veränderten Marktsituation werden am 19./20. September auf der EuroFORUM-Konferenz in Frankfurt diskutiert.
Themen sind beispielsweise integrierte Seniorenbanking-Konzepte, Produktgestaltung und -Erweiterung sowie Kundenkommunikation.
Weiter Infos zu dieser Veranstaltung finden sich unter:
http://www.euroforum.de/pr-50plus-banken
Eine großartige Idee hatte die Essener Verkehrs AG (EVAG). Neuerdings wird dort ein Senioren-Begleit-Service angeboten, der zudem noch kostenlos ist. SeniorInnen, die noch mobil sind, aber nicht alleine mit Bus und Bahn fahren wollen, können in der Zeit zwischen 07:30 Uhr und 19:00 Uhr einen Begleiter bestellen, der Ihnen am Fahrscheinautomaten hilft und Sie auf der Fahrt begleitet.
Auf der Webseite des EVAG erfährt man die genauen Konditionen:
Der Senioren-Begleitservice der EVAG muss mindestens einen Tag vorher telefonisch oder per Fax bei der Servicezentrale bestellt werden. Bestellzeit zwischen 8.00 Uhr und 14.00 Uhr.
Servicezentrale: 0201/826-4930
Fax: 0201/826-1009
Falls Ihr Termin länger dauert, klären Sie auch direkt die Abholzeit mit der Servicezentrale ab.
Auch der WDR berichtet über dieses neue Angebot:
Der kostenlose Senioren-Begleitservice ist nach Angaben des Anbieters, der Essener Verkehrs AG (EVAG), bundesweit einmalig. 20 Langzeitarbeitslose begleiten die Senioren im Rahmen von Ein-Euro-Jobs bei Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Ein Beispiel, das Schule machen könnte.