50plus-aktuell

Aktuelle Informationen für die Generation 50+

14. Oktober – internationaler Tag des Sehens

Alle Menschen, die diese Zeilen problemlos lesen können, sollten sich glücklich schätzen – ihre Augen funktionieren. Keine Selbstverständlichkeit: 1.066.000 Deutsche gelten als sehbehindert, so der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. Etwa 164.000 Menschen sind blind. Für sie und ihre Leidensgenossen weltweit ist der heutige Donnerstag ein besonderer Tag, denn der zweite Donnerstag im Oktober gehört traditionell der Augengesundheit: Die Weltgesundheitsorganisation WHO lenkt mit dem internationalen Tag des Sehens jedes Jahr den globalen Fokus auf das Thema Erblindung, Augenerkrankungen und Heilungschancen.

Zwar können heute viele Erkrankungen der empfindlichen Sinnesorgane behandelt werden. Da aber immer mehr Menschen immer älter werden, steigt die Häufigkeit von altersbedingten Problemen mit den Augen. 70 Prozent aller blinden Deutschen sind mehr als 60 Jahre alt. Die häufigste Ursache für das Nachlassen des Augenlichts ist die altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Auf sie sind 50 Prozent der Erblindungen zurück zu führen. Dennoch ist die Krankheit sogar innerhalb der Risikogruppen wenig bekannt – Aufklärung tut Not. Bei den Betroffenen wird die Makula, der Fleck des schärfsten Sehens im Auge, durch Ablagerungen zerstört. Während die aggressivere feuchte Form therapiert werden kann, stößt die Schulmedizin bei der trockenen Form der AMD allerdings an ihre Grenzen. Hier bietet die alternative Medizin den Patienten Hoffnung. Heilpraktiker Bernd Nolte, Therapeut für Augenheilkunde in Berlin, erklärt: „Eine Kombination aus Akupunktur, chinesischen Kräutern, Augenmassage und einer Ernährungsumstellung kann das Fortschreiten der Makuladegeneration und andere Augenerkrankungen stoppen.“ Der Experte weiß: Je früher die Krankheit erkannt und behandelt wird, desto höher die Erfolgschancen. Deshalb sollten alle Menschen ab 40 Jahren, besonders solche mit Risikofaktoren wie genetischer Vorbelastung oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, regelmäßig beim Arzt ihre Augen überprüfen lassen. Wichtig ist außerdem eine gesunde Lebensweise: Wer auf Alkohol und Zigaretten verzichtet, regelmäßig Sport treibt, in einen augenschonenden Bildschirm für den Computer investiert und seine Augen mehrmals täglich bewusst für 2-3 Minuten schließt, um ihnen eine Pause zu gönnen, der trägt selbst dazu bei, sein Augenlicht bis ins hohe Alter zu bewahren.

Qelle: Bernd Nolte , www.jingshen.de

Was tun bei kleinen Unfällen?

Immer häufiger kracht es auf Straßen oder Parkplätzen – aber nur ein bisschen: ein Bagatell-Unfall. Doch was darf man dann tun und was nicht?

Was ist im Sinne der Polizei oder Versicherung ein Bagatell-Unfall? Dazu gibt es tatsächlich genaue Vor­schriften: Bagatell-Unfälle sind die Un­fälle, bei denen ein Sachschaden von weniger als 750 Euro entsteht und nie­mand verletzt wird. Muss denn ein Bagatell-Unfall bei der Polizei gemeldet werden bzw. kommt die Polizei überhaupt noch zu diesen Unfällen? Gemeldet werden muss der Polizei ein Bagatell-Un­fall nicht, wenn sich beide Unfallgegner über den Hergang und die Schuldfrage einig sind. In vielen Bundesländern (Bayern, Baden-Württemberg, Hes­sen, Sachsen, Saarland und Schleswig-Holstein) werden Bagatell-Unfälle auch nur noch dann auf­genommen, wenn der Verdacht einer Straftat be­ziehungsweise einer Ordnungswidrigkeit besteht. Sonst müssen die Beteiligten den Baga­tell-Unfall selbst aufnehmen. Wie macht man das genau? Schäden mit einer Kamera festhalten; Position der Autos mit Kreide einzeich­nen, dies nachher ohne Autos fotogra­fieren. Bei den Verkehrsclubs gibt es Sets fürs Auto. Dann den Hergang im Detail aufschreiben und von beiden Beteiligten unterschreiben lassen. Lassen Sie auch Zeugen den Hergang beschreiben und deren Aussagen un­terschreiben. Unbedingt aber auch gegenseitig die Personalien (Fahrzeugpapiere) kontrollieren. Darf man sich vom Unfallort entfernen?  Nein. Erst wenn nach 45 Minuten bei einem par­kenden Auto niemand erschienen ist, darf man sich entfernen. Name und Adresse ans Fenster klemmen. Dann aber den Schaden bei der Polizei melden.

Qelle: Magazin-plus 09/2010

Rechtzeitig gegen Grippe impfen lassen

Die Grippesaison steht vor der Tür. Besonders gefährde­te Personen sollten sich früh­zeitig gegen Influenza-Vi­ren impfen lassen. Der in der Impfsaison 2010 eingesetzte Impfstoff schützt aufgrund seiner Zusammensetzung sowohl gegen die saisonale Grippe wie auch gegen das H1N1-Virus. Darauf weisen die Experten der IKK classic hin. Als besonders gefähr­det gelten Menschen, denen im Falle einer Influenza-In­fektion ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsver­läufe droht. Diesem erhöh­ten Risiko unterliegen nach dem Urteil der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) unter anderem alle Personen über 60 Jahre und Menschen, die an chronischen Krankheiten leiden. Dazu gehören bei­spielsweise Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankun­gen, Diabetes, chronischen Atemwegs-beschwerden oder Immunschwäche sowie deren Angehörige.

Quelle: IKK classic

Fett macht fit!

Seit Jahren gilt Fett als böse; es soll dick machen, Herzinfarkt auslösen, sogar Brustkrebs verursachen. Doch neue Forschungen zeigen: Fett ist viel besser als sein Ruf – und gesund!

Es sind große Studien aus den USA, Europa und Asien, die zu ganz neuen Erkenntnissen über Fett führen. Wichtig dabei: Es wurden mehr als 300.000 Menschen über 20 Jahre und länger beobachtet. Was man dabei feststellte, widerspricht teilweise oder sogar komplett dem, was man bisher glaubte, über Fett zu wissen.

„So bringt Fett sparen, wenn überhaupt, nur magere Erfolge“, fasst Ernährungswissenschaftlerin Ulrike Gonder die neuen Studien zusammen. „Und wer tätsächlich mit Fettverzicht abnimmt, wiegt nach ein, zwei Jahren in der Regel nur noch wenige Hundert Gramm weniger als vor der Diät“, so die renommierte Fett-Expertin. Einige Experten gehen sogar davon aus, das gerade eine fettarme Ernährung zu Übergewicht führt. Diesen Schluss legen auch Zahlen aus den USA nahe:

Obwohl dort seit den 70er -Jahren der Anteil von Fett in der Nahrung um fast 8% abnahm, stieg im gleichen Zeitraum der Anteil der Fettsüchtigen um über 100%! Interessant: Im gleichen Zeitraum nahm der Anteil der Kohlenhydrate in der Nahrung deutlich zu. Experten wie der Ernährungswissenschaftler Dr. Nicolai Worm gehen daher davon aus, dass „nicht zu viel Fett in unserer Ernährung Übergewicht verursacht, sondern zu viele Kohlenhydrate“. Worm rät, sich so zu ernähren wie unsere Vorfahren in der Steinzeit, also mit viel Fleisch, Fisch, Gemüse, Wurzeln, Pilzen, Beeren. Er begründet das damit, dass der menschliche Körper sich daran über mehrere hunderttausend Jahre angepasst hat. Die heute übliche Ernährung mit extrem viel Zucker, industriell verarbeiteten Backwaren und Fertigprodukten usw. gibt es dagegen erst seit ein paar Jahrzehnten. Auch das jahrelang gescholtene tierische Fett im Essen stellte sich in einer US-Studie mit 350.000 Teilnehmern, die bis zu 23 Jahre lang beobachtet wurden, als harmlos fürs Herz heraus. „Es gibt keinen Hinweis, dass gesättigte Fette das Risiko für koronare Herz- und Gefäß-Erkrankungen erhöhen“, resümiert der Leiter der Studie , Ronald Krauss.

Qelle: Magazin-plus 08/2010

aktuelle Handys für Senioren

Neue Handys übertrumpfen sich mit immer mehr Funktionen und werden immer komplizierter.  Schwierig, da den Überblick zu behalten, zumal viele Menschen nur ein Handy zum Telefonieren und gelegentlichen SMS- schreiben suchen. Denn fast immer muss man Funktionen mitkaufen, die man eigentlich gar nicht braucht. Doch es gibt sie, die einfachen Handys!

In der aktuelle Ausgabe der Zeitschrift “Connect” (9/2010) wurden drei Examplare dieser Gattung getestet und bewertet.

Es handelt sich dabei um das Nokia 1800, das Doro Easy Phone 410GSM sowie das Emporia Elegance.  Die Preise liegen zwischen 34 Euro für das Nokia und 150 Euro für das Doro Elegance.  Betrachtet man die Geräte unter den Aspekten guter Klang (Lautstärke!), große und übersichtliche Tasten, einfache Bedienung sollte man bei seiner Entscheidung eher zwischen Doro Easy Phone und Emporia Elegance wählen.

Das Klapphandy Doro Easy Phone bietet neben Bluetooth und eingebautem UKW-Radio die Möglichkeit, mehrere Rufnummern zu definieren, die beim Druck auf die Notruftaste nacheinander angerufen werden, bis der Anruf angenommen wird (im dümmsten Fall kann das aber auch eine Mailbox sein!).  Mit seinen Abmessungen von 100mm x 52xmm x 21 mm liegt die Größe im üblichen Bereich.

Das deutlich elegantere Emporia Elegance des österreichischen Herstellers Emporia liegt ebenfalls angenehm und sicher in der Hand, fällt aber mit seiner Klavierlackoptik und seinen Metalltasten angenehm auf. Insidern ist Emporia schon länger durch seine großen Handys für Senioren bekannt, die aber bisher immer etwas altbacken wirkten.

Emporia nutzt bei seinem Elegance zwei Drittel der Front für eine wirklich große Tastatur. Obwohl eng beieinander, sind sie dennoch spürbar voneinander getrennt. Das Display bietet mit seiner 1,7 Zoll großen Fläche von allen Kandidaten die größte Schrift zum Vorschein, lediglich durch leichte Spiegelungen getrübt.  Die Bedienung erscheinte durchdacht und folgt einem eigenen Konzept.  Eine nette Idee ist die Möglichkeit, Adressbucheinträge per SMS von seinen Angehörigen zu empfangen.  Mit einem Wecker und einer kleinen Taschenlampenfunktion komplettiert sich die Ausstattung.

Fazit: Es gibt sie noch (bzw. wieder), die einfachen Handys. Man muß sie nur finden!

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